Gehörschutz bei Anwendung von Druckluftpistolen ist obligatorisch  Gehörschutz bei Anwendung von Druckluftpistolen ist obligatorisch
 Regelmäßige Lärmpegelmessungen zur Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmung Regelmäßige Lärmpegelmessungen zur Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmung

Lärmreduzierung bei Abblasprozessen in der Industrie

Bei Produktionsprozessen in der Industrie stellt die in verschiedenen Bereichen eingesetzte Druckluft eine extrem hohe Lärmquelle dar. Die Zunahme des in dB gemessenen Lärmpegels um 10 dB stellt eine Verdoppelung des Lärmpegels dar.

Für eine 8 stündige Exposition am Arbeitsplatz geben alle Gesetze zur Lärmbekämpfung am Arbeitzplatz den Grenzwert für den maximalen Lärmpegel Leq zwischen 85 und 90 dB(A) an. (basierend auf ISO 1999:1990). Wobei eine weitere Reduzierung angestrebt wird.

Die Menschen reagieren unterschiedlich auf hohe Lärmbelastungen. Laut Bericht der WHO von 1996 über Lärm, Umwelt und Gesundheit , besteht eine nachweisbare Verbindung zwischen Lärm und Schlafstörungen, Gehörsschädigungen und psychologischen Problemen. Entsprechende Folgeerscheinungen können sein: Nächtliches aufwachen, Einschlafprobleme, Schläfrigkeit am Tag und Schlaflosigkeit als Folge von Tinnitus, Abnahme des Hörvermögens, zeitweise oder endgültige Taubheit, Konzentrationsprobleme, Reizbarkeit, Stress, Angst, Bluthochdruck und Depressionen.

Besonders lärmintensiv ist das Ausblasen von Sacklöchern und komplexen Konturen auf Werkstücken, welches zu hochfrquenten für das Gehör schädlichen Pfeifgeräuschen führen kann. Allein schon das Ausströmgeräusch von offenen Rohren, welches durch herkömmliche Blaspistolen verursacht wird erzeugt unnötige Lärmbelastung. 

Die gängige Meinung "je lauter das Abblasgeräusch desto kraftvoller ist der Abblaseffekt" stimmt nicht. Die von FOS bei Blaspistolen eingesetzte Luftstromverstärkertechnik halbiert das Ausströmgeräusch und verstärkt dabei sogar noch die Abblaswirkung

Bei FOS Tribotechnik wählen wir in Absprache mit unseren Kunden das für jede einzelne Anwendung geeignete Produkt. Dank unseres breiten Spektrums an Sicherheits Blaspistolen, Jets, Spitz.-,Flach.-,und Runddüsen, welche alle nach dem geräuschreduzierenden   Luftstromverstärkerprinzip aufgebaut sind, haben wir für jedes Problem die passende Lösung.

Die geräuschreduzierten FOS Druckluftdüsen weisen eine robuste Bauform auf und sind in Edelstahlausführung verfügbar, damit sie den hohen Anforderungen in Industrie und Maschinenbau bezüglich Abnutzung und Haltbarkeit gerecht werden.

Unsere Produkte stehen Ihnen auch jederzeit zu einem Test zur Verfügung. Sprechen Sie uns gerne an.

 

 Sicherheitsblaspistole 9401FOS . Der Auslaß ist nicht durch Hand blockierbar . Erfüllt die OSHA Norm bez. Totendendruck. Sicherheitsblaspistole 9401FOS . Der Auslaß ist nicht durch Hand blockierbar . Erfüllt die OSHA Norm bez. Totendendruck.

Vermeidung der Emboliegefahr durch FOS Sicherheitsblaspistolen

Was versteht man unter Emboliegefahr ?.

Da Druckluft ein verdichteter Luftstrom ist, der unter hohem Druck und enormer Geschwindigkeit aus der Leitung ausströmt, kann Sie wenn zB. eine Hautverletzung vorliegt in die Blutbahn eindringen. Diese Luft in Form einer Blase kann dann die Blutbahn verstopfen. Es liegt eine Embolie vor - ein gefährliches Krankheitsbild - was ernsthafte sogar tödliche Folgen haben kann.

In den USA wird der Arbeitsschutz durch Vorschriften der OSHA geregelt. OSHA bedeutet Occupational Safety and Health Administration (Arbeitssicherheitsbehörde). Die Verwendung von Druckluft wird durch 1910.242.b geregelt, welcher besagt, dass der Druck von Luft, die in direkten Kontakt mit der Haut kommt, nicht mehr als 210 kPa betragen darf.

Die Emboliegefahr wird vermieden durch die Verwendung einer FOS Sicherheitsblaspistole, sie ist so konstruiert das sie nicht durch die Hand blockiert werden kann. Der max. Druck der auf die menschliche Haut wirkt ist minimal.